SGPV: Deklassierung von 9‘390 Tonnen Brotweizen bis Juni 2024
Am 1. November 2023 hat der Schweizerische Getreideproduzentenverband die Deklassierung von Brotweizen der Klasse II der Ernte 2023 vorgeschlagen. Die Deklassierung erlaubt die Vermeidung einer Überschusssituation auf dem Markt durch den Absatz von überschüssigem Weizen im Futtermittelsektor. Dadurch wird ein Einbruch der Produzentenpreise verhindert und das Angebot stimmt mit der Nachfrage überein. Der SGPV-Ausschuss hat die Offerten (insgesamt 9‘840 Tonnen) unter Berücksichtigung der mit der Deklassierung verbundenen Kosten und der Marktsituation evaluiert und beschlossen, die Deklassierung von 9‘390 Tonnen backfähigem Brotweizen der Klasse II zu unterstützen. Total sind drei Unternehmen an der Marktentlastungsmassnahme beteiligt. Die physische Deklassierung der Ware findet im Zeitraum vom 1. Dezember 2023 bis zum 30. Juni 2024 statt. Die Entwicklung der Marktsituation wird vom SGPV fortlaufend evaluiert.
Liste der Bietenden, welche eine Mengenzuteilung zur Deklassierung erhalten haben (alphabetisch geordnet):
fenaco Genossenschaft, Winterthur
Mühle + Handels Rüti AG, Rüti
Saatzucht Düdingen, Düdingen
Schweizerischer Getreideproduzentenverband
Bern, 22. November 2023